Arbeiten Sie mehr als Ihre Kollegen?

veröffentlicht von von Dajinder Pabla Klartexte

Die Wochenarbeitszeit hängt von der Fachgruppe ab:
im Schnitt liegt sie bei 51,5 Stunden.

Mal ehrlich: Gibt es etwas spannenderes, als herauszufinden wie gut man ist? 

Mein Gefühl sagt mir, dass ich zu viel arbeite. Ich habe ja kaum Zeit für Familie oder Hobbys. Aber reicht das eigene Gefühl? Wie ist es mit einem externen Feedback, beispielsweise von der Familie oder den Patienten? Meistens sind sich beide Seiten sogar einig und hätten gerne mehr Zeit mit Ihnen. Das Resultat: gleiche Aussagen, die unterschiedlich gemeint und weder neutral noch repräsentativ sind. Was bleibt sind Fakten. Zahlen, die Ihnen Ihre Leistung spiegeln. Wenn wir es wieder auf die Wochenarbeitszeit beziehen, sind es Durchschnittswerte. 

Haben Sie sich schon einmal mit einem Kollegen verglichen? Also ganz bewusst anhand von Daten? Mithilfe der folgenden Grafik können Sie einen Anfang tun und sich einordnen. Gehören Sie zu den Fachgruppen, die weniger als 50 Stunden pro Woche arbeiten? Oder sind Sie vielleicht sogar Spitzenreiter?
 
Bereich 1: Allgemeinmediziner, hausärztlich tätige Internisten, Kinder- und Jugendmedizin
Bereich 2: Anästhesiologie, Augenheilkunde, Dermatologie, Gynäkologie, HNO, Physikalische und rehabilitative Medizin
Bereich 3: Chirurgie, Neurochirurgie, Nuklearmedizin, Orthopädie, Radiologie, Urologie
Bereich 4: Gastroenterologie, Kardiologie, Pneumologie, Innere Medizin (mit und ohne Schwerpunkte)
Bereich 5: Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie, Nervenheilkunde, Neurologie, Psychiatrie
 
(Quelle: Zi-Praxis-Panel 2016)
 
Bin ich denn jetzt gut?
Wenn Sie Ihre Wochenarbeitszeit kennen, wissen Sie jetzt wo Sie im Vergleich stehen. Aber beachten Sie: Zur Arbeitszeit gehört auch die Zeit, die Sie am Wochende für die Praxis aufbringen. Egal ob Abrechnung, Strategie oder Fortbildung. Um zu beurteilen, ob Sie jetzt gut oder schlecht sind, müssen wir einen Schritt weiter gehen. Dabei stellt sich direkt die Frage: Was machen Sie denn in Ihrer Arbeitszeit? Wie das Zi herausgefunden hat, verbringen Praxischefs rund 8% der Zeit mit Organisation und Verwaltung und 5% mit Fortbildungen. Das gilt übrigens fachgruppenübergreifend. Bleiben 87% für ärztliche Tätigkeiten. Passen Sie in das Zahlenmuster? Dann gehören Sie auf jeden Fall zum Durchschnitt. Aber das reicht noch nicht für ein Fazit.

Nur wenn Sie wissen, was Sie wollen, können Sie beurteilen, ob Sie gut sind.
Es gibt mehr Kriterien als die Wochenarbeitszeit, um zu beurteilen, ob Sie gut oder schlecht sind. Welche Kriterien sind für Sie wichtig? Und, welche sind es? Arbeitszeit, Umsatz, Teamstimmung? Oder: Fallzahl, Wartezeit und Patientenausfallquote? Ganz gleich welche es sind. Haben Sie Zielzahlen und erreichen Sie diese, sind Sie gut. Erreichen Sie sie nicht, besteht Handlungsbedarf. Haben Sie gar keine Zielwerte, können Sie nicht wirklich beurteilen, ob Sie gut oder schlecht sind. Dann bleibt Ihnen maximal Ihr Gefühl und vielleicht ein externes Feedback.

Die Verteilung der Wochenarbeitszeit ist ein wichtiger Anhaltspunkt.
Natürlich kann es sein, dass Sie Ihre Zielzahlen erreichen und trotzdem besser abschneiden könnten. Hier können wir leider keine Pauschalantwort geben und müssten Ihre Daten individuell analysieren. Entscheidend für die Erreichung ist jedoch die optimale Zeiteinteilung. Folgende Berechnung gilt für jede Fachgruppe, jede Praxisgröße und an jeden Ort gleichermaßen.

70% Patienten
20% Verwaltung
10% Strategie


Mit 70% Ihrer Arbeitszeit können Sie Ihre Ziele rund um Fall- und Umsatzzahlen erreichen. Dabei werden Sie Ihren Patienten gemäß ihrer Beschwerden und Anliegen gerecht, ohne Budgetüberschreitung. 20% der Zeit wenden Sie für Verwaltungstätigkeiten auf. Hierzu zählen z. B. Führungsaufgaben, wie Teambesprechungen oder Personalgespräche, aber auch Themen wie Abrechnung und Marketing. Ohne Website kann eine Praxis heutzutage nicht mehr auftreten. Und die letzten 10% nutzen Sie für die Weiterentwicklung Ihrer Praxis. Das Controlling ist ein Teil dessen und zeigt Ihnen, ob Sie Ihre Ziele erreichen. Eventuell bereiten Sie in der Zeit auch Ihre Praxisabgabe vor. Sie wissen ja: mindestens 5 Jahre vor dem Ausscheiden beginnt die Suche nach dem geeigneten Nachfolger.

Bestimmen Sie, wie viel Sie 2019 tatsächlich arbeiten.
Nutzen Sie die Adventszeit dazu, um zu überlegen, wie viel Sie 2019 überhaupt arbeiten möchten. Ermitteln Sie anschließend Ihre wichtigsten Kriterien und definieren Sie Zielzahlen. Sie werden erfolgreich sein und selbst sagen können: "Ich bin gut!". 

Und wenn Sie Hilfe brauchen, rufen Sie uns an. Sie sparen sogar Geld dabei! 

Sparen Sie 328 €!
Zu Weihnachten schenken wir Ihnen eine kostenlose Beratung im Wert von 328 €. Wir bringen Sie Ihrem Ziel näher - ohne Verpflichtung einer weiteren Zusammenarbeit. Vereinbaren Sie hierzu bis zum 18.12.2018 einen Termin für das 1. Quartal 2019.

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