Richtige Planung erhöht den Praxiswert

veröffentlicht von von Daniel Renck Klartexte

Steigern Sie den Verkaufspreis Ihrer Praxis durch Frühzeitige Planung

Bald ist Schluss. Viele Ärzte stehen vor dem Berufsausstieg und sind auf der Suche nach einem Nachfolger. Überhaupt einen Interessenten zu finden, ist nicht einfach. Aber jemanden zu finden, der bereit dazu ist, einen hohen Preis zu bezahlen – das ist schwer. Insbesondere auf dem Land.

Was ist eigentlich ein hoher Preis? 150.000 €, 300.000 € oder doch 650.000 €? Hängt das nicht von der Praxis ab? Also von ihrer Größe, der Einrichtung und dem Zustand der Geräte?

André Bernert, Geschäftsführer von Medical Management Partner, unterstütz seit über fünfzehn Jahren Ärzte beim Praxisverkauf. Er sagt: „Es geht in erster Linie nicht darum einen hohen, sondern einen fairen Preis zu finden. Damit am Ende beide Seiten zufrieden sein können.“

Um diesen herauszufinden, müssen neben den harten, auch diverse weiche Faktoren bewertet werden. Wie sind die Praxisabläufe? Ist das Personal zufrieden? Oder wie groß ist das Netzwerk der Praxis?

„Fünf Jahre Planungs- und Umsetzungszeit sind optimal“, sagt André Bernert. „Ab drei Jahren vor Verkauf sollte man sich auf jeden Fall mit dem Thema beschäftigen. Aber auch wer diese Frist verpasst haben sollte, kann mit MMP einen erfolgreichen Praxisverkauf erzielen."

Nutzen Sie unsere Checkliste um sich langfristig auf Ihren Praxisverkauf vorzubereiten.

  1. Welcher Abgabetyp bin ich?
    • „Schlüsselübergabe“ (Inhaberwechsel mit Quartalswechsel)
    • Einarbeitungszeitraum von mehreren Quartalen
    • Verbleib in Praxis nach Übergabe als „Senior-Partner“
  2. Gewünschten mit möglichem Ausstiegszeitpunkt abgleichen
    • Reduzierte Steuerlast bei einem Verkauf im Alter von über 55 Jahren
    • Informationen vom Ärzteversorgungswerk einfordern
    • Rücksprache mit Finanzberater
  3. Praxisbewertung einholen um Preisorientierung zu erhalten
  4. Tilgungsplan anpassen
    • Keine großen Tilgungen in den letzten 3 Jahren vor Praxisverkauf
  5. Offene Kommunikation an Praxisteam
    • Erfragen ob Team nach Übergabe in Praxis verbleiben will um Nachfolger den Übergang zu erleichtern
  6. Verträge prüfen (Mietverträge, Partnerschaftsverträge, etc.)
    • Gibt es günstige Ausstiegzeitpunkte um Mehrkosten zu vermeiden?
  7. Netzwerke ansprechen
    • Praxisnetzwerke, Zuweiser und Kliniken ansprechen ob Interessenten bekannt sind.
    • Nutzung von Netzwerken und Kontakten deutlich effektiver als Praxisbörsen und Schaltung von Anzeigen

Sie benötigen Unterstützung bei Ihrem Praxisübergang oder möchten gemeinsam mit einem Nachfolger den optimalen Einstieg vereinbaren? Sprechen Sie uns an.